Ein Scheiß Tag Oder Burnout? Warum Du Den Unterschied Wissen Musst

Wir kennen alle dieses Gefühl von Erlösung, wenn ein scheiß Tag um ist. Aber wie sieht es mit diesen Tagen aus, über die wir oft überhaupt gar nicht sprechen? Das geheime Weinen auf der Toilette, wenn wir alles hinschmeißen wollen? Die Tage, an denen du denkst, dass du niemals wieder zurück zur Arbeit gehen möchtest? Es ist manchmal schwierig zu sagen, ob es sich nur um einen schlechten Tag handelt, oder ob du eine milde Form von Burnout erfährst. Hier ist warum du den Unterschied erkennen und wie du beide Fälle behandeln solltest!

1. Ein schlechter Tag passiert jedem

Grundsätzlich ist es es nicht unüblich, dass du einen schlechten Tag hast (auch wenn du deinen Job liebst). Du magst vielleicht schlechte Laune haben, bist vielleicht unmotiviert oder hast Schwierigkeiten mit deinen aktuellen Aufgaben, die dich in dem Moment letztendlich minderwertig und unglücklich fühlen lassen. Zu einem Problem wird es nur dann, wenn du plötzlich viele solcher schlechten oder gestressten Arbeitstage hast, die zu einem Burnout führen können.

2. Versuche mit deinen schlechten Tagen bestmöglich klarzukommen

Falls du einen scheiß Tag hast (und glaub mir, wir haben einige solcher “schlimmsten Tage EVER” erlebt, so dass wir wissen wie es sich anfühlt), ist es wichtig, dass du dich selbst motivierst und positiv stimmst, um die Schwierigkeiten händeln zu können. Heimlich auf der Toilette zu flennen, mag sich im ersten Moment zwar gut anfühlen, bringt aber nichts. Falls du Probleme mit einem Kollegen oder mit einem Projekt hast, dann ist es wichtig, dass du offen kommunizierst und notfalls auch auf deinen Vorgesetzten zugehst. Solltest du vielleicht wissen, dass deine Schwierigkeiten auf persönliche Gründe zurückzuführen sind wie z. B. zu wenig Schlaf, familiäre Probleme oder hormonell bedingte Schwierigkeiten, dann nimm dir während der Mittagspause eine Auszeit für dich oder ruf eine Freundin an, die dich aufmuntern kann.

3. Erkenne die Symptome

Ein Burnout kommt nicht von einer Aneinanderreihung von schlechten Tagen, sondern vielmehr von chronischem Stress. Du kannst z. B. gestresst von zu Hause und gleichzeitig von der Arbeit sein, dann könntest du eine Form von Burnout erleben. Ein Burnout kann zu einer physischen und emotionalen Erschöpfung, zu Isolation und zum Gefühl von Versagen sowie mangelndes Selbstvertrauen führen.

4. Kenn dich selbst

Nur du weißt, was normal für dich selbst ist. Du weißt, woran du Spaß hast, und nur du weißt, was du an einem schlechten Tag durchmachst. Aber wenn dir die Arbeit ständig über den Kopf hinaus wächst. und du langfristig keine Lust mehr an Freizeitaktivitäten hast, dann könnte es sein, dass du an Burnout leidest. Der Schlüssel ist, dass du weißt, was normal für dich ist, und dass du entsprechende Schritte einleitest, wenn du das befremdliche Gefühl verspürst, keinen Spaß mehr an Dinge zu haben, die dir sonst Freude bereitet haben. Ab einem gewissen Punkt könnte dir auch ein Therapeut helfen. Fühl dich nicht albern dabei. Du bist nicht die einzige. Und deine Gesundheit hat absolute Priorität!

5. Ein scheiß Tag hält nur kurzfristig, ein Burnout hält hingegen lange an. . .

Mit einem Burnout fühlst du dich längerfristig lethargisch und unmotiviert. Es könnte an einem tieferen Problem liegen, welches dazu führt, dass du deinen Job oder die Verantwortung hasst. Du musst dies thematisieren, um dich wieder besser zu fühlen und auch versuchen, Lösungen für deinen privaten Stress zu Hause zu finden. Zeit für dich selbst zu haben und Dinge zu tun, die du genießt, werden dazu beitragen, dass du glücklich und gesund bist. Aber fühle dich keinesfalls gezwungen, dich auf Kosten deiner mentalen Gesundheit beruflich weiterzuentwickeln.

Nimm dir immer die Zeit, um festzustellen, was schief läuft und suche deinen Arzt auf, wenn du besorgt darüber bist, wie die Dinge in deinem Leben ihren Lauf nehmen!

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